Wuhuu. Hi erstmal.
Hab ja schon lange nichts mehr geschrieben. War auch einfach ein bisschen zu stressig, als das Semester auf den lange nicht-freudig-erwarteten Höhepunkt zulief. Die Bachelorarbeit hat mich wahnsinnig geschlaucht, ich hatte sowas von keinen Bock mehr auf die ganze Scheiße... das Gefühl nach der Abgabe - TOTALE ERLEICHTERUNG - war dafür umso toller. Das die Arbeit mich meine Experimentalphysikklausur gekostet hatte (ich hatte keine Zeit zum lernen, weil ich an der BA festsaß), fiel da auch nicht mehr ins Gewicht. Warum muss der Stepanow auch grade in dem Jahr, in dem ich keine Zeit zum lernen habe, die Klausur soviel schwerer machen? ._.
Wenigstens war die Theoklausur chillig. Mit den ganzne Zusatzpunkten und den 20% Bonus aus den Übungen auch verdammt schwer da durchzufallen, ein paar Nasen haben es natürlich trotzdem geschafft.
Nach der Abgabe habe ich dann auch ziemlich schnell gemerkt, dass der Urlaub noch nicht angefangen hat. Danke F-Praktikum. Das F steht übrigends für "Fuck" und nich für Forgeschrittenen. Weil Adrian, der langharrige Hippie sich in einen zweiwöchigen Urlaub verpisst hat, durfte ich den Mist auch noch alleine machen: Zwei Protokolle korregieren und eins (das ich sowieos alleine machen musste) von vorne anfertigen.
Und letzteres hatte es in sich. Dielektrische Funktion... da saßen wir schon während des Versuchs da und dachten die ganze Zeit "Was hat der jetzt gesagt? Was sollen wir machen?". Und am Donnerstag Abend (ich weiß noch genau das es ein Donnerstag war, so schlimm ist es gewesen) war ich kurz vorm Selbstmord.. Haha. Ich war schon ziemlich verzweifelt. Aber Freitag Morgen kamen dann die am voherigen Abend von Freunden angeforderten Protokolle zum Thema, das hat echt viel geholfen. Vielen Dank nochmal an Christoph, Tino und Kathrin. Da habe ich dann auch erstmal festgestellt, dass wir eine Messreihe gar nicht hatten. XD
Die habe ich dann kurzer Hand sehr effektiv aus den Messwerten der anderen "hergeleitet". Bin dann irgendwann fertig gewesen. RKR war mit dem Protokoll sehr zufrieden. Hooray!
Ein anderes Highlight dieser viertägigen Auswertungssession (am Montag, 01. August, war die Abgabe), war die Korrektur des Stern-Gerlach-Protokolls. Dr. Langhammer hatte da noch einige ungewichtete Einwände, die mich fast zur Weißglut brachten, am Ende wollte der sogar noch unsere Messdaten zugeschickt bekommen. Der Typ hat echt Langeweile.
Dann war jedenfalls endlich frei.
In Halle ist kaum jemand, zu Hause ist es sowieso langweilig. Und dann bin ich auch noch so schrecklich unsozial grade. Die Leute die da sind, beschäftigen sich mit ihren Bachelorarbeiten und geben vor, keine Zeit zu haben. =D
Zum Zeitvertreib habe ich einige Serien durchgesuchtet, u.a. Community und Better Off Ted. Sherlock (neue BBC-Serie) kann ich auch sehr empfehlen, gibt zwar erst drei Folgen, aber die gehen dafür ein- und ne halbe Stunde. Angefangen hab ich mit Breaking Bad, Dexter und True Blood, aber irgendwie steh ich grad nicht so auf so dramatischen Kram. X-Men: Erste Entscheidung ist übrigends ein super Film, kann ich nur empfehlen.
Außerdem ist unser komischer Schlagzeuger auf "Ausgrabung" (lol was ist Archäologie für ein bescheuertes Studium) und wir können deshalb unter der Woche nicht proben..
Dota ist der einzige Ausweg!!!111
Ein freundlichen Gruß
Freitag, 26. August 2011
Samstag, 14. Mai 2011
Kleine Beschwerde
Moin.
Die einzige vernünftige Veranstaltung dieses Semester ist Theoretische Physik D.
Zu dieser nicht gerade überraschenden Erkenntnis bin ich zwar schon nach zwei Wochen gekommen (genau nachdem ersten Tag Fortgeschrittenen-Praktikum), aber bis jetzt hatte ich wohl noch nicht genug Stress, um mich darüber aufzuregen.
Die Vorlesung des Herrn Stepanow lohnt sich defintiv nicht, das was er erzählt und anschreibt steht 1:1 in seinem Skript. Dazu kommen seine ständigen Abschweifung, die zwar teilweise ganz lustig sind aber dazu führen, dass er sich verennt und erstmal 5 Minuten braucht um seinen Faden wiederzufinden :D
Die Versuche im F-Praktikum sind einfach nur nervig und zeitraubend; besonders albern ist die Vorgabe, was den Umfang von theoretischen Grundlagen und historische Bemerkungen angeht. Insgesamt sollte so ein Protokoll wohl zwischen 15 und 20 Seiten OHNE Messwerttabellen und Grafiken umfassen.
Hinzu kommt noch ein Vortrag über einen der Versuche, der keinerlei Einfluss darauf hat, ob das Modul als bestanden gewertet wird.
Dann komm ich mal zum Lichtblick dieses Semesters. Die Statistikvorlesung von Frau Mertig, die wohl ein didaktisches Wunder ist, wenn man sich die anderen Dozenten so anguckt, ist sehr gut strukturiert, nachvollziehbar und verständlich. Die Übungsserien sind.. uhm.. fair ist glaub ich das beste Wort. Nicht trivial, aber auch nicht so kompliziert, dass man einen ganzen Abend daran verzweifeln würde. Frau Chassé ist natürlich auch eine überaus kompetente Übungsleiterin, obwohl ich gehört habe, dass Herr Heinicke sie und die anderen in der ersten Gruppe regelmäßig um den Verstand bringt. Mehr als
geht bei seinen Fragen nicht.
Ein besonderes Highlight war die Vertretung von Frau Mertig durch Prof. Trimper diese Woche. Stofflich hat er zwar fast nichts geschafft, dafür war es unglaublich unterhaltsam, z.B. die Erklärung des Unterschieds zwischen einer Prozess- und einer Zustandsgröße. Letztere sind wegunabhängig, Trimper: "Geld ist keine Zustandsgröße. Laufen Sie mal mit ihrer Freundin eine Runde durchs Kaufhaus. Wenn Sie wieder raus kommen..."
Dann noch das tolle Beispiel, dass die Entropie einer gezinkten Münze kleiner ist als die einer ungezinkten.
Wer schummelt weiß dass er gewinnt :)
Grüße
Sonntag, 1. Mai 2011
Auf dem Dorf leben ist toll! (not?)
Willkommen im Mai!
Mein Vater hat seit neuestem ein Flugzeug. Als reicher Apotheker kann er sich das ja leisten.
Folgendes ist passiert:
Mein Onkel, der in der Nähe von Göttingen wohnt, hat irgendwann letztes/vorletztes Jahr (?) seinen Segelflugschein gemacht. Mein Vater kam ihn besuchen und sie sind eine Runde übers Eichsfeld geflogen (unter anderem auch über das schöne Battern), mit einem LEIH-Flugzeug vom Segelflugplatz natürlich.
Das haben meine Eltern natürlich nicht geheim gehalten (warum auch?), aber eines Tages hieß es dann: "Jo guck mal da oben, das ist wieder der Apotheker mit seinem Flugzeug."
Wie Stille Post. lol
Ich habe schon angeraten, er solle sich mal einen dicken Jaguar ausleihen und mit meiner Schwester Medikamente ausliefern. Wäre nicht das erste Mal, das jemand denkt, sie wäre seine Freundin. :D
Dieser Neid ist einfach nur erbärmlich. Der durschnittliche IQ ist in ländlichen Gegenden bestimmt 20 Punkte niedriger; kein Wunder, dass die NPD Gelegenheit hat, sich im Schweriner Landtag zu blamieren...
Zum Glück wohne ich da nicht mehr, alles voll mit neidischen, dummen Nichtskönnern, deren Lebensinhalt sich auf Tratsch, Anbandeleien und (wenig beeindruckende) materielle Errungenschaften beschränkt. Eure scheiß Autos interessieren mich genauso wenig wie wer wen betrogen hat und jetz mit wem anderes zusammen ist.
So, jetzt aber mal zu etwas erfreulichem, dem Nerdteil dieses Blogeintrags.Die meisten kennen bestimmt das Spiel Galgenmännchen: Jemand denkt sich ein Wort aus, malt für jeden Buchstaben einen Strich an die Tafel und die anderen müssen raten. Für jeden falschen Buchstaben wird ein weiterer Teil vom Galgen aufgebaut (=angemalt) und wenn das Männchen dran baumelt haben die Ratenden verloren =)
Hier die Physiker-Variante:
Galgenmännchen mit FORMELN!!!!
Statt Wörtern müssen Gleichungen aus Mathematik und Physik erraten werden. Damit es nicht zu schwierig ist, sollten Rechenzeichen, Integrale, Differentiale und Bruchstriche vorgegeben werden. Exponenten und Indizes werden durch erhöhte/gesenkte Striche gekennzeichnet.
Wenn's zu schwierig wird noch das Gebiet noch angeben.
Müde Grüße
Richard
Mein Vater hat seit neuestem ein Flugzeug. Als reicher Apotheker kann er sich das ja leisten.
Folgendes ist passiert:
Mein Onkel, der in der Nähe von Göttingen wohnt, hat irgendwann letztes/vorletztes Jahr (?) seinen Segelflugschein gemacht. Mein Vater kam ihn besuchen und sie sind eine Runde übers Eichsfeld geflogen (unter anderem auch über das schöne Battern), mit einem LEIH-Flugzeug vom Segelflugplatz natürlich.
Das haben meine Eltern natürlich nicht geheim gehalten (warum auch?), aber eines Tages hieß es dann: "Jo guck mal da oben, das ist wieder der Apotheker mit seinem Flugzeug."
Wie Stille Post. lol
Ich habe schon angeraten, er solle sich mal einen dicken Jaguar ausleihen und mit meiner Schwester Medikamente ausliefern. Wäre nicht das erste Mal, das jemand denkt, sie wäre seine Freundin. :D
Dieser Neid ist einfach nur erbärmlich. Der durschnittliche IQ ist in ländlichen Gegenden bestimmt 20 Punkte niedriger; kein Wunder, dass die NPD Gelegenheit hat, sich im Schweriner Landtag zu blamieren...
Zum Glück wohne ich da nicht mehr, alles voll mit neidischen, dummen Nichtskönnern, deren Lebensinhalt sich auf Tratsch, Anbandeleien und (wenig beeindruckende) materielle Errungenschaften beschränkt. Eure scheiß Autos interessieren mich genauso wenig wie wer wen betrogen hat und jetz mit wem anderes zusammen ist.
So, jetzt aber mal zu etwas erfreulichem, dem Nerdteil dieses Blogeintrags.Die meisten kennen bestimmt das Spiel Galgenmännchen: Jemand denkt sich ein Wort aus, malt für jeden Buchstaben einen Strich an die Tafel und die anderen müssen raten. Für jeden falschen Buchstaben wird ein weiterer Teil vom Galgen aufgebaut (=angemalt) und wenn das Männchen dran baumelt haben die Ratenden verloren =)
Hier die Physiker-Variante:
Galgenmännchen mit FORMELN!!!!
Statt Wörtern müssen Gleichungen aus Mathematik und Physik erraten werden. Damit es nicht zu schwierig ist, sollten Rechenzeichen, Integrale, Differentiale und Bruchstriche vorgegeben werden. Exponenten und Indizes werden durch erhöhte/gesenkte Striche gekennzeichnet.
Wenn's zu schwierig wird noch das Gebiet noch angeben.
Müde Grüße
Richard
Freitag, 22. April 2011
Die Schöne und die Deutsche Bahn (und anderes)
Moin.
Am Freitag war es mal wieder so weit: Ich beehrte die allseits beliebte DB mit meiner Anwesenheit und 21 Euronen für ein Ticket von Halle nach Leinefelde. Zum Glück bin ich so furchtbar reich, sonst müsste ich mich jetzt über den unverschämten Preis aufregen.
Zu einem Teil ist man ja auch selbst Schuld. Nicht an dem exorbitanten Preis, den sich nur dekadente Wagner-Pizza-Esser wie ich leisten können, sondern daran, sich kein Sachsen-Anhalt-Ticket mit vier anderen, wesentlich ärmeren Studenten geteilt zu haben.
Von dieser Möglichkeit konnte ich leider nicht Gebrauch machen, da ich bis dahin noch nicht wusste, wann ich denn fahren würde: Dönerstag oder Freitag. Da der Herr Fuchsa Mittwochs leider seinen nerdigen DSA-Abend hat oder billige Informatikübungsserien lösen muss (irgendwas in der Art wird es sein :D ), wurde noch eine Probe für gestern angesetzt. Mein Song läuft schon gut durch, aber das Zusammenspiel klappt noch nicht so richtig. Zu Guitar Pro-Dateien zu spielen ist deutlich einfacher =(
Richtig geil klingen tut es natürlich trotzdem, ich gestatte mir einfach mal Eigenlob. GEIL GEMACHT, ALTER!
Wenn Güthi noch an seiner Fußtechnik arbeitet (also aufhört rumzujammern "Ich kann's nicht" blabla) und Patrice noch was gesangartiges zusammenbekommt - wenn es so weiter geht, dann schreib ich den Text selbst - könnte es noch (!) genialer werden. Letzte Woche habe ich ja überrascht festegestellt, dass das Verfassen eines Songtextes wesentlich leichter ist als genial zu komponieren... jedenfalls meiner Meinung nach. Ich sollte auf Indierock umsteigen (da gibt's mehr Hühner) und anfangen zu singen. Dann könnte ich eingängige und simple Melodien über billige Akkordfolgen spielen und eine nach der anderen abschleppen... wenn nicht Selbstrespekt und musikalischer Anspruch im Weg stehen würden :)
Zurück zur Heimfahrt. Ich war also "geforced" kurzfristig freitags zu fahren. Am Donnerstag habe ich meinem Vater noch großkotzig erzählt, ich würde um neun fahren, daraus ist natürlich nichts geworden. Um die unchristliche Zeit steht an einem Feiertag doch keiner auf! Vielleicht war meine Müdigkeit bzw. Motivationsosigkeit auch den Sternburg geschuldet, aber bevor man gar nichts drinkt und die ganze Probe lang dürstet... und umsonst war es auch noch!
(Die Entschuldigung klingt armselig, ich weiß.)
Jedenfalls bin ich dann um elf oder so in den RE nach Kassel-Wilhelmshöhe eingestiegen. Der Zug war einigermaßen überfüllt; ich hatte ausnahmsweise mal Glück und konnte (durfte) neben einer sehr ansprechend aussehenden Studentin Platz nehmen. Eine 9,5 würde ich sagen. Wer möchte schon neben einem dicken, schwitzenden Fettsack sitzen? =)
Ein Buch lesend erinnerte sie mich daran, dass ich dummerweise keine Lektüre eingepackt hatte. Das Feynman-Buch, das ich gerade lese, ist nämlich sehr lustig und interessant (klare Empfehlung: "Kümmert Sie, was andere Leute denken? Neue Abenteuer eines neugierigen Physikers").
Folglich verbrachte ich die Zugfahrt Musik hörend, aus dem Fenster starrend und hin- und wieder die mir gegenüber sitzende Augenweide betrachtend. :)
In Leinefelde musste ich mich dann von meinem Opa abholen lassen, weil mein Vater mit dem Auto irgendwo (glaub im Harz) Fahrrad fahren war. Wie erwartet wurde ich ordentlich ausgefragt. Kennen bestimmt viele, vor allem immer wieder ähnliche Fragen, da das Gedächtnis mit dem Alter nachlässt..
Abends war ich dann noch mit Judith, meinem kleinen Bruder Jeremias, Andreas und ein paar anderen unten auf dem Sportplatz, um Fußball zu spielen und mich von Bremsen und Mücken vergewaltätigen zu lassen.
Danach hat mir mein Vater noch das Video von unserem Auftritt am 1. April gezeigt, ich fand mich eigentlich ziemlich toll. Sound war leider ab dem zweiten Song für die Tonne, als der Mann am Mischpult die Bässe ordentlich aufgedreht hat. Mal ehrlich: KEINER WILL DEN BASSISTEN HÖREN! Isso.
Ich muss dringed auf's Klo. Bis demnächst
Richard
Mittwoch, 20. April 2011
Nachbeben vom 16. April
An besagtem Samstag wurde mein Geburtstag (der am Vortag war) nachgefeiert.
Vormittags durfte ich mich noch mit einer allzuleichten Anorganikklausur beschäftigen, deren Abgabe nach der Hälfte der Zeit mir leider untersagt wurde :( und ich so ungefähr eine Stunde meiner wertvollen Zeit im Audimax dösend vertat.
Irgendwann sind Tobi, Denise und Julia in Halle aufgeschlagen. Die drei sind dann shoppen gegangen (armer Tobi =)) und ich habe mit den Vorbereitungen begonnen. Kurz vor drei kamen Judith und Andreas mit Bier, Kuchen und anderen Naturalien und es hieß: Ab ins Grüne.
Nachdem wir uns auf der Peißnitz mit Kuchen, Grillgut und Bier vergnügt haben, ging's ab zu Raik und mir in die WG (ersterer war aufgrund eines dringenden und außerordentlichen Besuchs seiner Götterschwester leider nicht anwesend).
Dort lieferten sich einige Gäste, hervorzuheben sind der Geheimrat Dabelow und meine verrückte Schwester, heftige Wortbattles. Themen der intensiven Diskussionen waren, vollkommen untypisch für uns, NICHT Physik (ich bin immernoch ganz erstaunt) sondern Religion, Drogen und Politik.
Meine Schwester, die irgendwann im letzten Monat vom Saulus zum Paulus mutiert ist, vertrat dabei die militante Anti-Drogenpartei (insbesondere im Bezug auf Gras) und Jonas fragte andere, teilweise weniger diskussionfreudige Menschen nach ihrer Religion/Glauben.
Währenddessen vergnügte sich der Abschiss aus der Asi-WG vom Steintor auf unserem Balkon (Raik war ja nicht da und da habe ich die Chance ergriffen und alle Raucher auf den Balkon verbannt); sein Verhalten kam mir den ganzen Abend über unauffällig zivilisiert vor. Das änderte sich als ich die letzten Leute zur Tür geleitete und die Erdhaufen auf unserem Parkplatz entdeckte.
Der Typ hat doch tatsächlich unsere Blumenkästen vom Balkon entleert und mit der Leiche der armen Gisela (unsere Sonnenblume vom letzten Jahr) Weitwurf veranstaltet. Außerdem hat er unseren Scheuereimer im Bad mit Körperflüssigkeit gefüllt.
Ich gab meiner Müdigkeit den Vorzug und reinigte den Parkplatz erst am nächsten Morgen (vollkommen katerfrei übrigends !).
Als ich Sonntag Abend von SFA und Kochaktion bei Jonas un Kathrin zurückkam, waren die komischen Vandalen schon wieder da und chillten zusammen mit meinem, in letzter Zeit ziemlich motivationslosen Mitbewohner, im Wohnzimmer. Die Unordnung hatte sich potenziert und die Bierflaschenaufnahmekapazität unseres Flures war deutlich überschritten. Außerdem haben Christian und der Bundi meine Bananen und Cornflakes vernichtet und den Eimer im Bad weiter befüllt. (Hier nochmal großes Danke an Raik, dass er sich letzterem am Montag morgen angenommen hat)
Inzwischen ist es wieder einigermaßen ordentlich (!) aber es stehen immernoch ca. 10 Euro Bierfand hier rum.
Putzmännische Grüße
Richard
Dienstag, 19. April 2011
Und los geht's! / Das Peter-Prinzip
Hi zusammen!
In letzter Zeit denke ich immer öfter, dass ich Gedanken und Geschehnisse festhalten muss, um ihre Großartigkeit, Einzigartigkeit oder Absurdität der Nachwelt zu erhalten (vor allem weil ich ein gnadenlos schlechtes Langzeitgedächtnis habe) .
Als Hintergrund habe ich passend ein Bild des Hubble-Teleskops gewählt:
Dieser Blog wird einem Tagebuch ähneln und ich werde garantiert eine Menge nerdige Anekdoten erzählen. Angefangen mit folgendem
Das Peter-Prinzip
In einem Vorlesungssaal, in einem Seminarraum oder an einem Tisch darf immer nur genau ein Peter sitzen. Weitere Peter müssen stehen.
Jeder, der in Chemie aufgepasst hat, erinnert sich vielleicht an das Pauli-Prinzip. Es besagt, dass zwei Elektronen (oder andere Fermionen) in einem Atom nicht in allen Quantenzahlen, die u.a. Energie, Bahndrehimpuls und Eigendrehimpuls (Spin) beschreiben, übereinstimmen dürfen.
Peter sind folgerichtig Fermionen, d.h. sie haben einen halbzahligen Spin.
Eine Ausnahme ist Peter Bose aus der Arbeitsgruppe unserer Statistikprofessorin Frau Mertig, der (wie unschwer an seinem Namen zu erkennen) ein Boson ist.
Nerdige Grüße
Richard
In letzter Zeit denke ich immer öfter, dass ich Gedanken und Geschehnisse festhalten muss, um ihre Großartigkeit, Einzigartigkeit oder Absurdität der Nachwelt zu erhalten (vor allem weil ich ein gnadenlos schlechtes Langzeitgedächtnis habe) .
Als Hintergrund habe ich passend ein Bild des Hubble-Teleskops gewählt:
In this stunning image provided by the Hubble Space Telescope (HST), the Omega Nebula (M17) resembles the fury of a raging sea, showing a bubbly ocean of glowing hydrogen gas and small amounts of other elements such as oxygen and sulfur.
Dieser Blog wird einem Tagebuch ähneln und ich werde garantiert eine Menge nerdige Anekdoten erzählen. Angefangen mit folgendem
Das Peter-Prinzip
In einem Vorlesungssaal, in einem Seminarraum oder an einem Tisch darf immer nur genau ein Peter sitzen. Weitere Peter müssen stehen.
Jeder, der in Chemie aufgepasst hat, erinnert sich vielleicht an das Pauli-Prinzip. Es besagt, dass zwei Elektronen (oder andere Fermionen) in einem Atom nicht in allen Quantenzahlen, die u.a. Energie, Bahndrehimpuls und Eigendrehimpuls (Spin) beschreiben, übereinstimmen dürfen.
Peter sind folgerichtig Fermionen, d.h. sie haben einen halbzahligen Spin.
Eine Ausnahme ist Peter Bose aus der Arbeitsgruppe unserer Statistikprofessorin Frau Mertig, der (wie unschwer an seinem Namen zu erkennen) ein Boson ist.
Nerdige Grüße
Richard
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