Mittwoch, 20. April 2011

Nachbeben vom 16. April

An besagtem Samstag wurde mein Geburtstag (der am Vortag war) nachgefeiert. 
Vormittags durfte ich mich noch mit einer allzuleichten Anorganikklausur beschäftigen, deren Abgabe nach der Hälfte der Zeit mir leider untersagt wurde :( und ich so ungefähr eine Stunde meiner wertvollen Zeit im Audimax dösend vertat.
Irgendwann sind Tobi, Denise und Julia in Halle aufgeschlagen. Die drei sind dann shoppen gegangen (armer Tobi =)) und ich habe mit den Vorbereitungen begonnen. Kurz vor drei kamen Judith und Andreas mit Bier, Kuchen und anderen Naturalien und es hieß: Ab ins Grüne.
Nachdem wir uns auf der Peißnitz mit Kuchen, Grillgut und Bier vergnügt haben, ging's ab zu Raik und mir in die WG (ersterer war aufgrund eines dringenden und außerordentlichen Besuchs seiner Götterschwester leider nicht anwesend).
Dort lieferten sich einige Gäste, hervorzuheben sind der Geheimrat Dabelow und meine verrückte Schwester, heftige Wortbattles. Themen der intensiven Diskussionen waren, vollkommen untypisch für uns, NICHT Physik (ich bin immernoch ganz erstaunt) sondern Religion, Drogen und Politik.
Meine Schwester, die irgendwann im letzten Monat vom Saulus zum Paulus mutiert ist, vertrat dabei die militante Anti-Drogenpartei (insbesondere im Bezug auf Gras) und Jonas fragte andere, teilweise weniger diskussionfreudige Menschen nach ihrer Religion/Glauben. 
Währenddessen vergnügte sich der Abschiss aus der Asi-WG vom Steintor auf unserem Balkon (Raik war ja nicht da und da habe ich die Chance ergriffen und alle Raucher auf den Balkon verbannt); sein Verhalten kam mir den ganzen Abend über unauffällig zivilisiert vor. Das änderte sich als ich die letzten Leute zur Tür geleitete und die Erdhaufen auf unserem Parkplatz entdeckte.
Der Typ hat doch tatsächlich unsere Blumenkästen vom Balkon entleert und mit der Leiche der armen Gisela (unsere Sonnenblume vom letzten Jahr) Weitwurf veranstaltet. Außerdem hat er unseren Scheuereimer im Bad mit Körperflüssigkeit gefüllt.
Ich gab meiner Müdigkeit den Vorzug und reinigte den Parkplatz erst am nächsten Morgen (vollkommen katerfrei übrigends !).
Als ich Sonntag Abend von SFA und Kochaktion bei Jonas un Kathrin zurückkam, waren die komischen Vandalen schon wieder da und chillten zusammen mit meinem, in letzter Zeit ziemlich motivationslosen Mitbewohner, im Wohnzimmer. Die Unordnung hatte sich potenziert und die Bierflaschenaufnahmekapazität unseres Flures war deutlich überschritten. Außerdem haben Christian und der Bundi meine Bananen und Cornflakes vernichtet und den Eimer im Bad weiter befüllt. (Hier nochmal großes Danke an Raik, dass er sich letzterem am Montag morgen angenommen hat)
Inzwischen ist es wieder einigermaßen ordentlich (!) aber es stehen immernoch ca. 10 Euro Bierfand hier rum.

Putzmännische Grüße
Richard